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	<title>Andreas Eickelkamp, Berlin</title>
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	<description>Journalist und Medienforscher</description>
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		<title>In Wirtschaftstexten der Regionalpresse ist brauchbarer Nutzwert angekommen</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 14:17:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nutzwertjournalismus.de]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wirtschaftsberichterstattung in regionalen Tageszeitungen ist in den vergangenen vier Jahrzehnten wesentlich nutzwertiger geworden. Während 1970 nur jeder 71. Beitrag praktischen Nutzwert für den Leser enthielt, war dies 1990 schon bei jedem 27. Artikel der Fall. Im Jahr 2010 war jeder 9. Wirtschaftsartikel für den Leser praktisch anwendbar – eine Steigerung um den Faktor Acht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" /><img src="http://www.andreas-eickelkamp.de/blog/wp-content/uploads/ZeitungBoerse800.jpg" alt="" width="300" height="124" align="left" />Die Wirtschaftsberichterstattung in regionalen Tageszeitungen ist in den vergangenen vier Jahrzehnten wesentlich nutzwertiger geworden. Während 1970 nur jeder 71. Beitrag praktischen Nutzwert für den Leser enthielt, war dies 1990 schon bei jedem 27. Artikel der Fall. Im Jahr 2010 war jeder 9. Wirtschaftsartikel für den Leser praktisch anwendbar – eine Steigerung um den Faktor Acht. Dennoch beherrschen Ratgebung, Tipps und Hinweise den Wirtschaftsjournalismus in der Regionalpresse nicht, zumal bei der journalistischen Umsetzung der Nutzwert-Beiträge noch Defizite vorhanden sind. Das sind Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie, die die Fachzeitschrift <em>message</em> &#8230;<a href="http://www.nutzwertjournalismus.de/t3/index.php?id=616&amp;tx_ttnews[tt_news]=116&amp;tx_ttnews[backPid]=410&amp;cHash=50857be1a3" target="_blank">| zum vollständigen Beitrag</a></p>
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		<title>Fachtagung nimmt Recherche bei Warentests unter die Lupe</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 16:35:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nutzwertjournalismus.de]]></category>

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		<description><![CDATA[Waren- und Dienstleitungstests nimmt sich in diesem Jahr der Journalistenverein Netzwerk Recherche auf seiner Jahrestagung in Hamburg im Bereich „Handwerk“ vor. Dort soll untersucht werden, welche Leistungen sie für Leser und Zuschauer erbringen und welche Recherchemethoden dabei zum Einsatz kommen können. Experten wollen das am Freitag, 1. Juni 2012, von 11 bis 12 Uhr unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" /><img src="http://www.andreas-eickelkamp.de/blog/wp-content/uploads/nr-2012-combo-300x164.jpg" alt="" width="303" height="166" align="left">Waren- und Dienstleitungstests nimmt sich in diesem Jahr der Journalistenverein Netzwerk Recherche auf seiner Jahrestagung in Hamburg im Bereich „Handwerk“ vor. Dort soll untersucht werden, welche Leistungen sie für Leser und Zuschauer erbringen und welche Recherchemethoden dabei zum Einsatz kommen können. Experten wollen das am Freitag, 1. Juni 2012, von 11 bis 12 Uhr unter der Überschrift „Die Warentester, Unabhängige Recherche statt Produkt-PR“ auf dem Podium diskutieren. <a href="http://www.nutzwertjournalismus.de/t3/index.php?id=616&amp;tx_ttnews[tt_news]=115&amp;tx_ttnews[backPid]=410&amp;cHash=c8cd6a61f8" target="_blank">| zum vollständigen Beitrag</a></p>
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		<title>Warnstreik bei Computerbild gegen Tarifflucht</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 16:37:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nutzwertjournalismus.de]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einem Warnstreik haben Redakteure der Zeitschriften Computerbild, Computerbild Spiele und Audio Video Foto-Bild (Axel-Springer-Verlag) heute gegen die Ausgliederung ihrer Redaktionen in die tariffreie Tochtergesellschaft Computer Bild Digital GmbH protestiert. Das NDR-Fernsehen berichtet von 50 Streikenden. Sie folgten dem Aufruf der Gewerkschaften Deutscher Journalisten-Verband (DJV) und Verdi.&#124; zum vollständigen Beitrag
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			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" />Mit einem Warnstreik haben Redakteure der Zeitschriften <em>Computerbild</em>, <em>Computerbild Spiele</em> und <em>Audio Video Foto-Bild</em> (Axel-Springer-Verlag) heute gegen die Ausgliederung ihrer Redaktionen in die tariffreie Tochtergesellschaft Computer Bild Digital GmbH protestiert. Das NDR-Fernsehen berichtet von 50 Streikenden. Sie folgten dem Aufruf der Gewerkschaften Deutscher Journalisten-Verband (DJV) und Verdi.<a href="http://www.nutzwertjournalismus.de/t3/index.php?id=616&#038;tx_ttnews[tt_news]=114&#038;tx_ttnews[backPid]=410&#038;cHash=7fb9cfcf4b" target="_blank">| zum vollständigen Beitrag</a></p>
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		<title>Willkommen bei Andreas Eickelkamp!</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Apr 2012 15:06:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ich bin Freier Journalist, Dozent für Journalistik und Medienforscher. Weitere Infos über mich finden Sie hier.
Viel Spaß beim Blättern:
Andreas Eickelkamp, Berlin (Kontakt)
&#160;
Aktuelle journalistische Arbeitsproben
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" /><img class="alignright" src="http://www.andreas-eickelkamp.de/blog/wp-content/uploads/andreas-eickelkamp-foto_lifestyleportrait2008.jpg" alt="Portrait Andreas Eickelkamp" width="210" height="140" align="right" /></p>
<p>Ich bin <a href="http://www.andreas-eickelkamp.de/blog/?page_id=254">Freier Journalist</a>, <a href="http://www.andreas-eickelkamp.de/blog/?page_id=256">Dozent für Journalistik</a> und Medienforscher. Weitere Infos über mich finden Sie <a href="http://www.andreas-eickelkamp.de/blog/?page_id=9">hier</a>.</p>
<p>Viel Spaß beim Blättern:<br />
Andreas Eickelkamp, Berlin <a title="Kontakt" href="http://www.andreas-eickelkamp.de/blog/?page_id=8">(Kontakt)</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h1>Aktuelle journalistische Arbeitsproben</h1>
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		<title>Geschützt: Nutzungsfreundlichkeit von Web-Shops bleibt Stiefkind vieler Online-Händler</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 08:35:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Artikel ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" />
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		<title>Eye-Tracking-Studien: Wohin blicken die Nutzer in Online-Shops?</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 08:35:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>

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		<description><![CDATA[Der immer gleiche Aufbau von Webseiten in Online-Shops scheint beim Nutzer keinen negativen Gewöhnungseffekt zu haben. Stattdessen verschafft sich der Betrachter in den ersten paar Sekunden beim Erscheinen einer neuen Seite zunächst einen Überblick über die gesamte Struktur, danach wenden sich die Augen aufmerksam einzelnen Elementen auf der Seite zu – auch wenn er gar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" />Der immer gleiche Aufbau von Webseiten in Online-Shops scheint beim Nutzer keinen negativen Gewöhnungseffekt zu haben. Stattdessen verschafft sich der Betrachter in den ersten paar Sekunden beim Erscheinen einer neuen Seite zunächst einen Überblick über die gesamte Struktur, danach wenden sich die Augen aufmerksam einzelnen Elementen auf der Seite zu – auch wenn er gar nichts Bestimmtes sucht. Unten auf der Seite platzierte Werbebanner werden jedoch häufig übersehen.<span id="more-1359"></span></p>
<p>Das hat ein Forscherteam der Universität Osnabrück herausgefunden (<a href="http://www.jemr.org/online/4/2/4" rel="nofollow">http://www.jemr.org/online/4/2/4</a>). Die Psychologen haben unter Laborbedingungen 63 Versuchspersonen sechs gleich aufgebaute Internetseiten eines Online-Buchladens am Monitor gezeigt und deren Augenbewegungen verfolgt. Ergebnis: Dabei schauten die Nutzer gleich lange auf die verschiedenen Bereiche der Seite, egal ob sie die Seite zum ersten Mal sahen oder bereits fünf gleiche Seiten angeschaut hatten. Zumindest für die ersten sechs Seiten des Besuchs einer Internetseite scheint die geringe Abwechselung offenbar keinen negativen „Abnutzungseffekt“ zu haben.</p>
<p>Der zeitliche Ablauf innerhalb einer Seite scheint der Augenverfolgungsstudie zufolge immer gleich und typisch zu sein. In den ersten Sekunden wandert der Blick rasch umher, ohne einen Punkt genauer zu fixieren. Danach betrachtet das Auge einzelne Elemente genau und fixiert diese etwas länger. Erst in dieser zweiten Phase lenkten die Versuchspersonen ihre Aufmerksamkeit auch auf den unteren Teil der Webseite.</p>
<p>Das scheint auch für die Wirksamkeit von Werbebannern wichtig zu sein. Platzierten die Forscher die Anzeigen in der Mitte des angezeigten Bereiches, haben die Nutzer sie sechs Mal häufiger genau angesehen, als wenn sie am unteren Bildschirmrand zu sehen waren.</p>
<p>In einer weiteren aktuellen Studie (<a href="https://dl.acm.org/citation.cfm?id=2109049" rel="nofollow">https://dl.acm.org/citation.cfm?id=2109049</a>) hat das Osnabrücker Forscherteam den Effekt von animierten Werbebannern mittels Augenverfolgung untersucht. Sie wollten herausfinden: Sehen sich die Nutzer blinkende und bewegte Anzeigen häufiger an als statische Werbung? Können sie sich besser an deren Inhalt erinnern? Die wesentlichen Ergebnisse lauten:</p>
<ul>
<li>Die Nutzer fixierten häufiger, aber nicht länger ein Banner, wenn dieses animiert ist.</li>
<li>Die Versuchspersonen konnten sich besser an das beworbene Thema, die Position des Banners sowie an Text und Farben erinnern, wenn die Werbefläche animiert ist.</li>
<li>Keinen Einfluss auf die Erinnerungsrate hatte es, ob die Banner-Werbung stark oder schwach animiert ist.</li>
<li>Ebenfalls hatte die Animationsstärke keinen Effekt darauf, welche Einstellung der Nutzer zur Werbefläche hat.</li>
</ul>
<p>Blinkende Banner scheinen die Nutzer auch nicht von dem abzuhalten, was sie eigentlich auf der Webseite erledigen wollten. In dieser Studie hatten die Versuchspersonen die Aufgabe, eine bestimmte Information in dem Web-Angebot zu suchen. Das haben sie stets gleich gut erledigt, und zwar egal ob statische Werbeflächen oder animierte Banner auf der Seite zu sehen waren.</p>
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		<title>Echte Freunde sind nach wie vor die wichtigste Entscheidungshilfe beim Einkaufen</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 14:02:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch verlassen sich die meisten deutschen Verbraucher (85 Prozent) auf Ratschläge von Freunden und der Familie, wenn es um Einkaufsentscheidungen geht. Für drei Viertel (75 Prozent) ist aber schon das Internet eine der wichtigsten Entscheidungshilfen. Anders als in den USA und Großbritannien, wo nur jeder vierte Konsument die Zeitungen und Zeitschriften als Einkaufshilfen heranzieht, verlassen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" />Noch verlassen sich die meisten deutschen Verbraucher (85 Prozent) auf Ratschläge von Freunden und der Familie, wenn es um Einkaufsentscheidungen geht. Für drei Viertel (75 Prozent) ist aber schon das Internet eine der wichtigsten Entscheidungshilfen. Anders als in den USA und Großbritannien, wo nur jeder vierte Konsument die Zeitungen und Zeitschriften als Einkaufshilfen heranzieht, verlassen sich immer noch 60 Prozent der Deutschen auf Informationen aus der gedruckten Presse.<span id="more-1354"></span></p>
<p>Das sind Ergebnisse der jetzt veröffentlichten, internationalen Studie „Digital Influence Index 2012“ (<a href="http://ots.de/0prUp" rel="nofollow">http://ots.de/0prUp</a>) der PR-Agentur Fleishman-Hillard. Dazu wurden mehr als 4.600 Internet-Nutzer in acht Ländern befragt. Die Umfrage fand bereits im Mai und Juni 2011 statt.</p>
<p>Die Studie gibt darüber Auskunft, wo sich die Nutzer über Markenhersteller und ihre Produkte informieren. Die wichtigsten Informationswege der deutschen Internet-Nutzer sind im Einzelnen:</p>
<ul>
<li>91 Prozent nutzen eine Suchmaschine (89 Prozent im Durchschnitt aller untersuchten Länder).</li>
<li>54 Prozent besuchen direkt die Unternehmens-Webseite (60 Prozent).</li>
<li>50 Prozent sehen sich Berichte über Produkttests und Rezensionen an (50 Prozent).</li>
<li>11 Prozent stellen eine Frage in ein Internet-Forum ein (24 Prozent).</li>
<li>10 Prozent durchsuchen eine Nachrichten-Webseite (24 Prozent).</li>
</ul>
<p>Weniger Deutschen nutzten die Möglichkeiten, sich auf der Facebook-Seite des Unternehmens zu informieren (fünf Prozent), Twitter-Meldungen der Firma zu abonnieren oder die Nutzerkommentare innerhalb von Twitter zu durchsuchen (je ein Prozent).</p>
<p>Diejenigen deutschen Konsumenten, die die Facebook-Seiten von Unternehmen besuchten, waren dabei insgesamt im Vergleich zu den Internet-Nutzern anderer Länder viel weniger mit den Herstellern involviert. Während bei den internationalen Nutzern die Schnäppchensuche das zweitwichtigste Motiv dafür war, den „Gefällt mir“-Button zu drücken, kam die Suche nach Rabatten in Deutschland erst auf Rang vier. Im Einzelnen:</p>
<ul>
<li>66 Prozent der Deutschen wollten sich in erster Linie über den Markenhersteller, seine Produkte und Dienstleistungen informieren (79 Prozent der weltweiten Internet-Nutzer).</li>
<li>60 Prozent suchten nach exklusiven Informationen (73 Prozent).</li>
<li>54 Prozent wollten ein positives Feedback geben (69 Prozent).</li>
<li>50 Prozent waren auf der Suche nach Rabatten (76 Prozent).</li>
<li>48 Prozent wollten einfach nur ihre Meinung sagen (67 Prozent).</li>
<li>32 Prozent wollten dem Unternehmen eigene, neue Ideen mitteilen (59 Prozent).</li>
<li>32 Prozent wünschten sich, Teil einer Gemeinschaft zu sein (57 Prozent).</li>
<li>30 Prozent wollten zum Ausdruck bringen, dass sie zu „ihrer“ Marke stehen (58 Prozent).</li>
<li>21 Prozent wollten negative Kommentare anbringen (53 Prozent).</li>
</ul>
<p>Vergleichsweise zurückhaltend sind die Deutschen, wenn es darum geht, den Ratschlägen und Meinungen von Bloggern zu vertrauen. Während 25 bis 40 Prozent der Online-Nutzer in Fernost (China, Indien, Japan) den Aussagen von Blogs vertrauen, verlassen sich nur elf Prozent der Deutschen auf sie. In Frankreich und Großbritannien liegt der Anteil an Verbrauchern, die auf Blogs setzen, bei zwölf und 16 Prozent, in den USA bei gerade neun Prozent.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Vertrauen ins Online-Shopping steigt, noch aber verzichtet jeder Fünfte aus Sicherheitsgründen darauf</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 14:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>

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		<description><![CDATA[Weniger Deutsche als im Vorjahr wollen 2012 aus Sicherheitsgründen darauf verzichten, online einzukaufen, Bankgeschäfte zu tätigen oder sich an sozialen Netzwerken zu beteiligen. Dabei sehen sich nur einige Nutzer genau die Geschäftsbedingungen von Online-Diensten an, bevor sie ihnen per Mausklick zustimmen. Das gilt selbst für Internetseiten, denen die Nutzer nur wenig vertrauen.
Das sind Ergebnisse repräsentativer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" />Weniger Deutsche als im Vorjahr wollen 2012 aus Sicherheitsgründen darauf verzichten, online einzukaufen, Bankgeschäfte zu tätigen oder sich an sozialen Netzwerken zu beteiligen. Dabei sehen sich nur einige Nutzer genau die Geschäftsbedingungen von Online-Diensten an, bevor sie ihnen per Mausklick zustimmen. Das gilt selbst für Internetseiten, denen die Nutzer nur wenig vertrauen.<span id="more-1351"></span></p>
<p>Das sind Ergebnisse repräsentativer Umfragen des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) und des Hamburger Beratungsunternehmens Faktenkontor.</p>
<p>Danach nehmen aktuell elf Prozent der Deutschen ab 14 Jahren Abstand davon, Online-Geschäfte zu tätigen (jeder Neunte). Vor einem Jahr waren es noch 16 Prozent (jeder Sechste). Bitkom-Präsident Dieter Kempf interpretierte dies als eine Reaktion auf die Bemühungen der Unternehmen, das Schutzniveau ihrer Online-Geschäfte zu heben. „Mit steigenden Sicherheitsstandards wächst allmählich auch das Vertrauen in Internet-Anwendungen“, sagte er.</p>
<p>Die Bürger unterscheiden dabei nach den verschiedenen Anwendungen im Internet. Wenn es darum geht, vertrauliche Informationen und wichtige Dokumente über das Internet zu verschicken, nutzen 42 Prozent der Nutzer lieber die Briefpost als E-Mails. Hierbei nahm die Skepsis zu, denn im vergangenen Jahr waren es noch 39 Prozent. Auch bei Bankgeschäften über das Internet sind die Deutschen noch besonders vorsichtig: Etwa 25 Prozent verzichten darauf, weil es ihnen zu gefährlich erscheint. Online-Shopping hält jeder Fünfte (21 Prozent) für so riskant, dass er es nicht nutzt. Dagegen hat sich die Einstellung gegenüber den sozialen Netzwerken wie Facebook im Vergleich zu 2011 verbessert: Waren es im Vorjahr noch rund 13 Prozent (jeder achte Nutzer), die den Netzwerken aus Sicherheitsgründen fernblieben, sind es in den Umfragen dieses Jahres nur rund acht Prozent (jeder zwölfte Nutzer).</p>
<p>Unklar ist, ob dies auf Gewöhnung oder einen Vertrauensgewinn zurückzuführen ist. Denn viele Internetnutzer stimmen der Faktenkontor-Umfrage zufolge auch den Nutzungsbedingungen von Webseiten ungelesen zu, denen sie nur wenig Vertrauen entgegenbringen. So schätzen 86 Prozent der Nutzer das soziale Netzwerk Facebook als höchstens „mittelmäßig vertrauenswürdig“ ein. Dennoch haben 44 Prozent der Facebook-Mitglieder die Vertragsbedingungen nicht gelesen, bevor sie sie bestätigten.</p>
<p>Insgesamt überspringt die Mehrheit der Deutschen die Nutzungsbedingungen: Während 27 Prozent das Kleingedruckte lesen, schauen sich knapp 40 Prozent diese „nicht immer“ an. 33 Prozent der Befragten gaben sogar an, dass sie die Nutzungsbedingungen nur selten oder gar nicht ansehen, bevor sie ihnen zustimmen.</p>
<p>Die Gründe derjenigen, die sich für die Vereinbarungen nicht interessieren, sind:</p>
<ul>
<li>In den Vereinbarungen steht ohnehin immer das Gleiche (sagten rund 30 Prozent).</li>
<li>Die Bedingungen sind in der Regel zu kompliziert (17 Prozent).</li>
<li>Alles werde schon seine Richtigkeit haben, sagten etwa 14 Prozent.</li>
</ul>
<p>Das geringe Interesse am Kleingedruckten hatten sich in der Vergangenheit immer wieder Kriminelle zunutze gemacht, indem sie kostenpflichtige Abo-Fallen für Internet-Nutzer aufstellten. Die kürzlich vom Bundestag beschlossene sogenannte „Button-Lösung“ (<a href="http://www.onlinehaendler-news.de/2012/03/07/achtung-bundestag-beschliest-gesetz-zur-button-losung/" rel="nofollow">http://www.onlinehaendler-news.de/2012/03/07/achtung-bundestag-beschliest-gesetz-zur-button-losung/</a>) soll den Verbrauchern künftig die wesentlichen Vertragsinformationen unmittelbar vor einer Bestellung klar und verständlich anzeigen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Sprachassistent Siri und die Zukunft des M-Commerce</title>
		<link>http://www.andreas-eickelkamp.de/blog/?p=1345</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 17:44:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>

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		<description><![CDATA[Apples sprachgesteuerter Assistent „Siri“ (https://www.apple.com/de/iphone/features/siri.html) im iPhone 4S kann Preise vergleichen und Einkaufslisten erstellen. Noch halten nur wenigen Verbraucher ein iPhone mit Siri in ihren Händen. Doch der digitale Assistent scheint durchaus das Potenzial dazu zu besitzen, die Art und Weise zu verändern, wie die Menschen mit dem Smartphone einkaufen – unterwegs und in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" />Apples sprachgesteuerter Assistent „Siri“ (<a href="https://www.apple.com/de/iphone/features/siri.html" rel="nofollow">https://www.apple.com/de/iphone/features/siri.html</a>) im iPhone 4S kann Preise vergleichen und Einkaufslisten erstellen. Noch halten nur wenigen Verbraucher ein iPhone mit Siri in ihren Händen. Doch der digitale Assistent scheint durchaus das Potenzial dazu zu besitzen, die Art und Weise zu verändern, wie die Menschen mit dem Smartphone einkaufen – unterwegs und in den Geschäften selbst.<span id="more-1345"></span></p>
<p>Wie das Online-Magazin E-Marketer (<a href="http://www.emarketer.com/Article.aspx?R=1008898" rel="nofollow">http://www.emarketer.com/Article.aspx?R=1008898</a>) berichtet, hat die amerikanische Werbeagentur Catapult Marketing im vergangenen Monat 3.500 iPhone-4S-Besitzer dazu befragt, wie sie Siri bereits nutzen oder vielleicht nutzen möchten. Die Suche nach Gutscheinen und Sonderangeboten ist derzeit für vier von zehn iPhone-Nutzern interessant.</p>
<p>Jeweils rund ein Drittel der Befragten interessiert sich dafür, von Siri die Preise im Ladengeschäft direkt am Regal mit den Preisen im Internet vergleichen zu lassen oder in anderen Geschäften zu recherchieren, ob die Ware dort vorrätig ist. Im Einzelnen:</p>
<ul>
<li>39 Prozent möchten mit Siri nach Coupons und Schnäppchen suchen,</li>
<li>35 Prozent Preise vergleichen, während sie im Ladengeschäft sind,</li>
<li>29 Prozent möchten den Warenbestand in anderen Geschäften recherchieren,</li>
<li>23 Prozent erwarten sich Hilfe bei der Frage, in welchen Geschäft sie einkaufen sollen,</li>
<li>21 Prozent setzen Artikel auf eine Einkaufsliste, und</li>
<li>28 Prozent würden Siri für keine dieser Möglichkeiten nutzen.</li>
<li>22 Prozent der Befragten wissen nicht, was Siri ist.</li>
</ul>
<p>Die Software Siri, die Apple im Oktober 2011 mit dem iPhone-Modell 4S ausgeliefert hat, ist in erster Linie ein Spracherkennungsprogramm. Die Sprachdaten werden über die Internetverbindung an einen Apple-Server übertragen und dort verarbeitet und interpretiert. Siri kann für seinen Besitzer Google-Suchen erledigen, Entfernungen zwischen Orten berechnen, Wettervorhersagen abzurufen oder in Lexika recherchieren. Das Ergebnis wird an das Endgerät per Textnachricht zurückgemeldet und per Sprachausgabe vorgelesen.</p>
<p>Zensurvorwürfe wurden laut, als in den USA Siri-Suchen nach dem Begriff „Abtreibungsklinik“ – ein dort sehr emotional diskutiertes Thema – angeblich zu keinem Ergebnis führten. Apple bezeichnete dies als Fehler und begründete es mit dem Beta-Status der Software. Das Unternehmen steht schon länger für seine nach europäischen Maßstäben sehr strengen Moralregeln in der Kritik, die es etwa untersagen, Apps mit nackter Haut zu verkaufen.</p>
<p>Die amerikanischen iPhone-Nutzer wurden von Catapult Marketing zudem nach den Warengruppen befragt, für die ihnen Siri als Einkaufsassistent dienen könnte. Lebensmittel war die am häufigsten genannte Warengruppe (von 44 Prozent), gefolgt von Elektronikartikeln (39 Prozent), Kleidung (33 Prozent) und Haushaltsgeräten (33 Prozent). Für Reisen und Autos interessierten sich noch weniger der Befragten (26 bzw. 22 Prozent).</p>
<p>Für den Handel haben derartige Statistiken aktuell noch eine geringe Bedeutung, resümiert das Online-Magazin. Denn der Assistent Siri ist insgesamt wenig bekannt und wird derzeit selten beim Einkaufen genutzt. Dennoch werden sich sicherlich künftig immer mehr Verbraucher mit Smartphones ausrüsten, die virtuelle Assistenten an Bord haben. Je einfacher diese zu bedienen sind und je mehr Konsumenten damit selbstverständlich umgehen können, desto eher müssen sich Händler auch auf diese Art des vergleichenden mobilen Einkaufens einstellen.</p>
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		<title>Jeder achte Deutsche ist schon einmal beim E-Commerce betrogen worden</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 17:42:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Angst der deutschen Internet-Nutzer vor Online-Kriminalität ist im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen und erreicht etwa wieder das Niveau von 2010. Jeder Dritte befürchtet, beim Online-Einkauf betrogen zu werden. Fast jeder Zweite ist darüber besorgt, dass seine Zugangsdaten ausspioniert werden könnten. Auch Wirtschaftsunternehmen unterlassen aus Angst vor Online-Angriffen bewusst bestimmte Transaktionen im Internet. Zudem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" />Die Angst der deutschen Internet-Nutzer vor Online-Kriminalität ist im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen und erreicht etwa wieder das Niveau von 2010. Jeder Dritte befürchtet, beim Online-Einkauf betrogen zu werden. Fast jeder Zweite ist darüber besorgt, dass seine Zugangsdaten ausspioniert werden könnten. Auch Wirtschaftsunternehmen unterlassen aus Angst vor Online-Angriffen bewusst bestimmte Transaktionen im Internet. Zudem ist jede zweite Firma unzureichend auf eventuelle Notfallsituationen vorbereitet.<span id="more-1343"></span></p>
<p>Das ergaben repräsentative Befragungen des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom). So ist in diesem Jahr jeder achte Nutzer (rund 13 Prozent) tatsächlich beim Online-Shopping oder bei Auktionen schon einmal von seinem Geschäftspartner betrogen worden. Die Zahl ist leicht gesunken, denn 2011 waren es noch 14 Prozent, in den Jahren zuvor noch weniger. Vom Geschäftspartner sind betrogen worden:</p>
<ul>
<li>2012: 13 Prozent</li>
<li>2011: 14 Prozent</li>
<li>2010: 11 Prozent</li>
<li>2009: 9 Prozent.</li>
</ul>
<p>Die Angst vor einem möglichen Betrug ist allerdings bei mehr doppelt so vielen Verbrauchern vorhanden: 31 Prozent fühlen sich derzeit vom Betrug beim Einkaufen im Internet bedroht, 2011 waren es 34 Prozent und 28 Prozent im Jahr 2010.</p>
<p>Das Ausspionieren von Zugangsdaten ist ein weiteres Problem, das die Menschen beschäftigt. Fast jeder Zweite (45 Prozent) sieht dies aktuell als eine Bedrohung an, etwa so viele wie vor zwei Jahren (46 Prozent). Auch hier liegen die Werte für das Jahr 2011 mit 59 Prozent höher. Dass tatsächlich sich eine andere Person mit den Zugangsdaten in einem Internet-Geschäft oder in ein Auktionshaus eingeloggt hat, berichten sieben Prozent der Befragten. Auch hier liegt das aktuelle Niveau auf dem von vor zwei Jahren, während 13 Prozent der Verbraucher im Jahr 2011 derartiges erlebt hatten. Zugangsdaten schon einmal ausspioniert wurde bei:</p>
<ul>
<li>2012: 7 Prozent</li>
<li>2011: 13 Prozent</li>
<li>2010: 7 Prozent</li>
<li>2009: 5 Prozent.</li>
</ul>
<p>Bitkom-Präsident Dieter Kempf warnte vor den Folgen der Spionage von Zugangsdaten: „Wer die digitale Identität eines Nutzers stiehlt, kann in fremden Namen und auf fremde Rechnung online einkaufen und damit einen direkten finanziellen Schaden erzeugen“, sagte er. Außerdem sind den Umfragen zufolge sechs Prozent der Nutzer von sozialen Netzwerken und Online-Foren ebenfalls von Identitätsdiebstahl betroffen.</p>
<p>Insgesamt fühlen sich drei Viertel (75 Prozent) aller Internetnutzer im Web bedroht. Im vergangenen Jahr waren es noch 85 Prozent. Die meisten haben Angst davor, dass Schadprogramme ihren Computer infizieren, jeder Dritte (36 Prozent) hat dies tatsächlich schon erlebt.</p>
<p>Auch viele deutsche Wirtschaftsunternehmen sind bereits Opfer von Internet-Kriminellen gewesen. Vier von zehn deutschen Firmen haben bereits einen konkreten Angriff auf ihre Informationstechnik oder vergleichbare Sicherheitsvorfälle erlebt, stellte der Bitkom in einer weiteren Befragung fest. Daher verzichtet fast jede zweite Firma auf wichtige Internetanwendungen: Sie verschicken keine vertraulichen Unterlagen per E-Mail oder bestellen Material nicht im E-Commerce. Zudem sind viele Firmen auf den Ernstfall eines IT-Angriffs nur schlecht vorbereitet: Jedes zweite Unternehmen hat noch keinen Notfallplan dafür aufgestellt. Bitkom-Präsident Kempf hält diese hohe Zahl für „erschreckend“. „Wenn Sie zuschauen können, wie wichtige Kundendaten abfließen und erst dann in den Gelben Seiten unter ‚IT-Sicherheitsberatung’ nachschlagen, haben Sie verloren“, sagte er Anfang März in Hannover.</p>
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		<title>Presserat rügt PC-Anleitung zu illegalem Handeln</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 16:39:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nutzwertjournalismus.de]]></category>

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		<description><![CDATA[Weil das Ansehen der Presse verletzt sei, hat der Deutsche Presserat am Freitag eine öffentliche Rüge gegen die Computerzeitschrift PC-Magazin (Weka Publishing) ausgesprochen. Die Zeitschrift hatte einen Beitrag unter der Überschrift „Quellen der Raubkopierer“ veröffentlicht, in dem verschiedene Möglichkeiten zum illegalen Download von Musik, Filmen und Software aus dem Internet beschrieben und konkrete Websites dazu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" /><img src="http://www.andreas-eickelkamp.de/blog/wp-content/uploads/pc-mag_profi-piraten-300x163.jpg" alt="" title="pc-mag_profi-piraten" width="300" height="163" align="left">Weil das Ansehen der Presse verletzt sei, hat der Deutsche Presserat am Freitag eine öffentliche Rüge gegen die Computerzeitschrift <em>PC-Magazin</em> (Weka Publishing) ausgesprochen. Die Zeitschrift hatte einen Beitrag unter der Überschrift „Quellen der Raubkopierer“ veröffentlicht, in dem verschiedene Möglichkeiten zum illegalen Download von Musik, Filmen und Software aus dem Internet beschrieben und konkrete Websites dazu genannt wurden. Angekündigt wurde der Artikel auf der Titelseite mit der Schlagzeile „Hier saugen Profi-Piraten“ und dem Hinweis „So haben Polizei und Abmahner keine Chance“.<a href="http://www.nutzwertjournalismus.de/t3/index.php?id=616&#038;tx_ttnews[tt_news]=113&#038;tx_ttnews[backPid]=410&#038;cHash=9a77e668eb" target="_blank">| zum vollständigen Beitrag</a></p>
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		</item>
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		<title>Zahlung per Rechnung verliert an Stellenwert</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 17:41:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zahlung von Online- und Versandbestellungen per Rechnung ist zwar bei den Deutschen weiter die beliebteste Zahlungsweise, sie verliert jedoch an Bedeutung. Inzwischen bezahlen fast genauso viele Kunden ihre Ware mit elektronischen Bezahlsystemen wie Click-and-Buy, Giropay, Paypal und Sofortüberweisung.de. Per Kreditkarte oder Vorauskasse wurden im Januar 2012 weniger Einkäufe bezahlt als ein Jahr zuvor.
Dies sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" />Die Zahlung von Online- und Versandbestellungen per Rechnung ist zwar bei den Deutschen weiter die beliebteste Zahlungsweise, sie verliert jedoch an Bedeutung. Inzwischen bezahlen fast genauso viele Kunden ihre Ware mit elektronischen Bezahlsystemen wie Click-and-Buy, Giropay, Paypal und Sofortüberweisung.de. Per Kreditkarte oder Vorauskasse wurden im Januar 2012 weniger Einkäufe bezahlt als ein Jahr zuvor.<span id="more-1341"></span></p>
<p>Dies sind aktuelle Ergebnisse einer repräsentativen Befragung des Bundesverbandes des Deutschen Versandhandels (BVH) und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform. Befragt wurden dafür Personen zwischen 18 und 69 Jahren.</p>
<p>Gegenüber dem Vorjahr sind 2012 alle Zahlungsmethoden außer den elektronischen seltener eingesetzt worden:</p>
<ul>
<li>37 Prozent der Deutschen zahlten Online- und Versandeinkäufe per Rechnung (minus drei Prozent gegenüber dem Vorjahr).</li>
<li>36 Prozent zahlten mit einem elektronischen Verfahren (plus zehn Prozent).</li>
<li>14 Prozent zahlten per Kreditkarte (minus ein Prozent).</li>
<li>acht Prozent zahlten per Vorkasse (minus fünf Prozent).</li>
</ul>
<p>Frauen bevorzugen dabei den Rechnungskauf gegenüber Männern, Männer wählen dagegen eher elektronische Verfahren und die Kreditkarte. Auch sind es die jüngere Kunden unter 40 Jahren, die sich eher für den elektronischen Weg zur Bezahlung entscheiden, während die Älteren die Ware lieber erst nach Erhalt einer Rechnung bezahlen.</p>
<p>Vergleicht man die tatsächlich von den Kunden verwendeten Zahlungsweisen mit denen, die der Online-Handel anbietet, werden erhebliche Unterschiede deutlich. Denn nach den jüngsten Zahlen von E-Commerce-Center Handel und dem Institut Ibi Research an der Universität Regensburg geben die Händler – je nach Studie – folgendes an:</p>
<ul>
<li>83 bis 91 Prozent der Händler bieten die Vorkassezahlung an.</li>
<li>52 bis 58 Prozent stellen den Kauf per Rechnung bereit.</li>
<li>46 bis 83 Prozent bieten die Zahlung mit der Kreditkarte an.</li>
<li>Elektronische Verfahren sind bei sieben bis 14 Prozent der Händler (Click-and-Buy, Giropay), 39 bis 53 Prozent (Lastschrift, Sofortüberweisung.de) und 55 bis 81 Prozent (Paypal) möglich.</li>
</ul>
<p>Die bei den Kunden unbeliebteste Methode Vorkasse wird somit wegen ihres geringen Risikos von den meisten Online-Händlern angeboten, während Rechnung und elektronische Verfahren im Schnitt nur von jedem zweiten Web-Shop bereitgestellt werden.</p>
<p>Dabei gehen kleinere und größere Online-Geschäfte bei einigen Zahlungsweisen ganz unterschiedlich vor: Händler mit einem Jahresumsatz von weniger als 500.000 Euro eröffnen den Kunden häufiger als größere Geschäfte die Zahlung per Paypal, umsatzstarke Läden dagegen bieten vermehrt Kreditkartenzahlung, Lastschrift und die Bezahlung per Sofortüberweisung an.</p>
<p>„Immer mehr Kunden probieren das Bezahlen über die Bezahldienstleister aus und erkennen, wie bequem der Vorgang ist“, fasst BVH-Hauptgeschäftsführer Christoph Wenk-Fischer die Studie zusammen. Die Entwicklung der elektronischen Bezahlsysteme verdeutliche, wo die Zukunft des Bezahlens liege.</p>
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		<item>
		<title>Der kleine Katalog mit handverlesenen Produkten kommt zurück</title>
		<link>http://www.andreas-eickelkamp.de/blog/?p=1339</link>
		<comments>http://www.andreas-eickelkamp.de/blog/?p=1339#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 17:39:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn eine einzelne Online-Suche Tausende von Produkten anzeigt, kann eine begrenzte Auswahl an Artikeln die Käufer bei ihrer Entscheidung unterstützen. Einst waren es der redaktionell gepflegten Web-Katalog des Yahoo-Portals oder der Mitgliederbereich von AOL, die die Nutzer bildlich gesprochen an die Hand nahmen. Nun scheint die redaktionelle Angebotspflege im Online-Handel eine Renaissance zu erleben: In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" />Wenn eine einzelne Online-Suche Tausende von Produkten anzeigt, kann eine begrenzte Auswahl an Artikeln die Käufer bei ihrer Entscheidung unterstützen. Einst waren es der redaktionell gepflegten Web-Katalog des Yahoo-Portals oder der Mitgliederbereich von AOL, die die Nutzer bildlich gesprochen an die Hand nahmen. Nun scheint die redaktionelle Angebotspflege im Online-Handel eine Renaissance zu erleben: In den USA entstehen immer mehr Web-Shops, die nur handverlesene Artikel anbieten und das Angebot auf wenige Produkte beschränken.<span id="more-1339"></span></p>
<p>„Curated E-Commerce“ nennt (<a href="http://www.emarketer.com/Article.aspx?R=1008892" rel="nofollow">http://www.emarketer.com/Article.aspx?R=1008892</a>) das Krista Garcia, Analystin der New Yorker Agentur E-Marketer und Autorin des aktuellen Reports „Curated Ecommerce: How Less Can Be More for Shoppers“. Zwei Arbeitsweisen werden beim zurzeit unter Marketingleuten angesagten „curated content“ eingesetzt: zum einen selbst ein für den Kunden interessantes, nützliches und auf ein Themengebiet zugeschnittenes inhaltliches Angebot zu erstellen; zum anderen dieses Angebot aus verschiedenen externen Quellen wie Blogs und Vorträgen zusammenzustellen, wie es Autorin Pamela Seiple definiert (<a href="http://blog.hubspot.com/blog/tabid/6307/bid/19044/10-Great-Ideas-for-Valuable-Curated-Content.aspx" rel="nofollow">http://blog.hubspot.com/blog/tabid/6307/bid/19044/10-Great-Ideas-for-Valuable-Curated-Content.aspx</a>).</p>
<p>„Curated E-Commerce wird derzeit sowohl von Händlern als auch von Käufern entdeckt und dafür geschätzt, dass es unkompliziert ist und eine Lücke unter den Online-Angeboten füllt“, sagt Krista Garcia. „Breit gefächerte Online-Geschäfte mit vielen Produktkategorien wird es weiter geben“, fährt sie fort, „doch feinabgestimmte Kollektionen mit der persönlichen Note des Händlers erfüllen eine wichtige Funktion im Ökosystem des E-Commerce“.</p>
<p>Die „14th Annual Mystery Shopping Study“ (<a href="http://www.e-tailing.com/content/?p=2699" rel="nofollow">http://www.e-tailing.com/content/?p=2699</a>) der E-Tailing-Gruppe belegt den Trend, dass redaktionell gepflegte Inhalte zunehmend in der Verkaufsstrategie amerikanischer Online-Händler eingesetzt werden. Im vierten Quartal 2011 haben</p>
<ul>
<li>89 Prozent der befragten Händler Produkte eines Markenherstellers in eigenen Bereichen („Boutiquen“) gruppiert (gegenüber 76 Prozent im Vorjahreszeitraum),</li>
<li>74 Prozent Anleitungen veröffentlicht (zuvor 64 Prozent), teilweise direkt auf den Produktseiten, und</li>
<li>64 Prozent Produkte eines Themenbereichs im Shop in eigenen Sparten zusammengestellt (zuvor 39 Prozent).</li>
</ul>
<p>Der Einsatz von Prominenten, Buchgemeinschaften, abgestimmte Produkt-Kollektionen und kompetente Beratung haben sich im stationären Handel schon lange als verkaufsfördernde Maßnahmen bewährt. Neuartig ist, wie diese für das Web angepasst werden können, um dessen riesiges Fassungsvermögen, seine Geschwindigkeit und die Möglichkeit zu nutzen, Inhalte zwischen Konsumenten, Markenherstellern, Händlern und Trendsettern auszutauschen.</p>
<p>„Es gibt zahllose Gründe dafür, warum ein Verkaufsabschluss nicht zustande kommt“, sagt E-Marketer-Analystin Garcia. Darunter fallen schlechtes Werbematerial, zu wenige Produktdetails, verwirrende Präsentation oder zu viele Optionen. „Aber eine häufig genannte Klage ist, dass der Kunde nicht findet, wonach er sucht.“ Online-Händler müssten nun neue Wege ausprobieren, um die Verbraucher an ihre Produktkataloge heranzuführen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>100 wegweisende Beispiele für den Online-Handel</title>
		<link>http://www.andreas-eickelkamp.de/blog/?p=1314</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 09:28:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>

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		<description><![CDATA[Einhundert originelle und zukunftsweisende Praxisbeispiele sowie Pilotprojekte für den Onlinehandel haben die Autoren der Broschüre „Trends und Neuheiten für das Jahr 2012“ zusammengestellt und kommentiert. Die überarbeitete Neuauflage ist jetzt vom Verein „Hamburg at work“ und der Agentur Trend-One herausgegeben worden. Darin zeigen sie Beispiele für Web-Shops und Firmen, die über Facebook handeln, das Nutzerverhalten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" />Einhundert originelle und zukunftsweisende Praxisbeispiele sowie Pilotprojekte für den Onlinehandel haben die Autoren der Broschüre „Trends und Neuheiten für das Jahr 2012“ zusammengestellt und kommentiert. Die überarbeitete Neuauflage ist jetzt vom Verein „Hamburg at work“ und der Agentur Trend-One herausgegeben worden. Darin zeigen sie Beispiele für Web-Shops und Firmen, die über Facebook handeln, das Nutzerverhalten auswerten und neue Bezahlmodelle anbieten.<span id="more-1314"></span></p>
<p>Das „Trendbook E-Commerce 2012“ (<a href="http://www.e-commerce-hamburg.de/?id=876" rel="nofollow">http://www.e-commerce-hamburg.de/?id=876</a>) soll wegweisende Geschäftsideen vorstellen und Unternehmer zur Nachahmung anregen. Zu jedem der einhundert Vorbilder ist die Internetadresse angegeben, die Homepage abgebildet und das Geschäftsmodell skizziert. Für viele Beispiele sind zudem Links zu weiteren Bildern und Videos vorhanden. Die Trends und Beispiele stellen die Autoren in zehn Kapiteln vor:</p>
<p><strong>1. Sozialer Handel</strong> („Social Commerce“). Die Beispiele umfassen das Einkaufen in Gruppen, eine Applikation zum An- und Verkauf gebrauchter Kleidung sowie die Idee, sein eigenes Auto für kleines Geld an seine Nachbarn zu vermieten.</p>
<p><strong>2. Handel über Facebook</strong> („F-Commerce“). Über das soziale Netzwerk lassen sich nicht nur Produkte verkaufen, sondern die Mitglieder können über Facebook auch ihr Prepaid-Guthaben eines Mobilfunkanbieters aufladen oder ihre nächste Urlaubsreise von „Freunden“ planen lassen.</p>
<p><strong>3. Betreutes Einkaufen</strong> („Curated Commerce“). Sogenannte Kuratoren haben in einem Themengebiet oder Produktsortiment Erfahrungen gesammelt und können weniger erfahrenen Internetnutzern Empfehlungen geben und für sie aus vielen Möglichkeiten eine Vorauswahl herausfiltern.</p>
<p><strong>4. Das Nutzerverhalten auswerten</strong> („Behavioral Marketing“). Die vorgestellten Dienste werten in Echtzeit das Onlineverhalten der Nutzer aus oder sammeln Daten über die Bewegungen der Kunden in amerikanischen Einkaufscentern, indem sie deren Handysignale verfolgen. In Deutschland wird das Erstellen von Nutzerprofilen derzeit vor dem Hintergrund des Datenschutzes intensiv diskutiert.</p>
<p><strong>5. Meinungsführer beeinflussen</strong> („Influence Marketing“). Welchen Einfluss einzelne Nutzer in sozialen Netzwerken haben, das werten einige Dienste aus. Dann Meinungsführer mit Werbebotschaften zu erreichen, kann ein weiteres Marketingziel darstellen.</p>
<p><strong>6. Mobiler Handel</strong> („Mobile Commerce“). In diesem Bereich will etwa eine US-Firmengründung Inhalte wie Werbecoupons, Software oder Videos per Ultraschall – für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbar – direkt auf die Handys vorbeigehender Personen überspielen. Ein anderes Unternehmen entwickelte eine App, die das iPad automatisch mit dem aktuell laufenden Fernsehprogramm synchronisieren soll. Sie überprüft, ob gerade im TV vorkommende Produkte bei Ebay angeboten werden.</p>
<p><strong>7. Das Ladengeschäft um Online-Dienste erweitern</strong> („Bricks and Clicks“). Die Dienste verlängern das Geschäft ins Web, so dass der Kunde nach Ladenschluss, aber noch am Schaufenster einkaufen kann. Er tritt berührungslos mit einem Monitor im Schaufenster in Kontakt oder kauft dort über QR-Codes ein.</p>
<p><strong>8. Bezahlmodelle</strong> („Payment Solutions“). Mit zwei vorgestellten Systemen können Kunden bezahlen, indem sie ihre Kreditkarte vor die Webcam oder die Handykamera halten. Der mobile Person-to-Person-Service eines Kreditkartenausstellers soll Überweisungen zwischen Personen per Smartphone möglich machen, auch wenn diese sich nicht gegenüberstehen.</p>
<p><strong>9. Gutscheine</strong> („Future Couponing“). Hier werden Dienste vorgestellt, die sich an Schnäppchenjäger wenden. So belohnt eine iPhone-App Spieler mit Rabatten und Gutscheinen für Online-Shops, und ein Münchener Unternehmen bietet Shopbetreibern an, personalisierte Gutscheine auf deren Homepage zu erstellen.</p>
<p><strong>10. Neuartige Dienstleistungen</strong> („Innovative Service Solutions“). Darunter fallen videobasierte Kundengespräche, die virtuelle Anprobe von Kleidung mit den eigenen Körpermaßen und ein spezieller Lieferservice für Luxusbekleidung, bei dem der Kurier so lange wartet, bis der Kunde die Sachen anprobiert und sich entschieden hat, ob er die Sachen behalten oder zurückgeben möchte.</p>
<p>Die Zukunft im Onlinehandel scheint auch in Deutschland englischsprachig zu sein – den Autoren des Trendbuchs jedenfalls ist für die Überschriften der zehn Kapiteln kein einziges deutsches Wort eingefallen.</p>
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		<title>Gezielte Online-Werbung: Schon bei der dritten Wiederholung fühlen sich viele Nutzer genervt</title>
		<link>http://www.andreas-eickelkamp.de/blog/?p=1312</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 08:26:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Internet-Nutzern nach dem Besuch eines Online-Shops auf anderen Webseiten gezielt Werbung für den gerade besuchten Shop angezeigt wird („Retargeting“), erhoffen sich die Marketingtreibenden davon höhere Klick- und Bestellquoten. Doch mindestens jeder dritte Nutzer empfindet Web-Shops, die diese Art von Online-Werbung betreiben, als unseriös, er befürchtet den Missbrauch seiner persönlichen Daten und fühlt sich beobachtet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" />Wenn Internet-Nutzern nach dem Besuch eines Online-Shops auf anderen Webseiten gezielt Werbung für den gerade besuchten Shop angezeigt wird („Retargeting“), erhoffen sich die Marketingtreibenden davon höhere Klick- und Bestellquoten. Doch mindestens jeder dritte Nutzer empfindet Web-Shops, die diese Art von Online-Werbung betreiben, als unseriös, er befürchtet den Missbrauch seiner persönlichen Daten und fühlt sich beobachtet und verfolgt. Die anderen Internetnutzer akzeptieren Retargeting-Werbung, wenn sie nicht zu häufig angezeigt wird und abwechslungsreich gestaltet ist.<span id="more-1312"></span></p>
<p>Das hat eine repräsentative Befragung (<a href="http://www.xplosion.de/fileadmin/user_upload/Studie/F_M_xplosion_Targeting-Studie_2012_.pdf" rel="nofollow">http://www.xplosion.de/fileadmin/user_upload/Studie/F_M_xplosion_Targeting-Studie_2012_.pdf</a>) deutschsprachiger Internetnutzer durch die Beratungsfirma Fittkau &amp; Maaß im Auftrag der Hamburger Retargeting-Agentur Xplosion Interactive ergeben.</p>
<p>Für das Retargeting schreibt der Online-Shop einen Datenkrümel (Cookie) in den Browser des Nutzers, mit dem sich der Nutzer nach dem Besuch eines Online-Shops weiter „verfolgen“ lässt. Auch kann die IP-Adresse des Computers ausgewertet werden, die häufig die geografische Lage des Nutzers verrät. Zudem kann der Shop speichern, welche Internetseite der Nutzer direkt zuvor besucht und welche Produkte er im Online-Laden angesehen hat, für welche Kategorie er sich interessierte und welche Popularität diese Produkte bei anderen Kunden haben. Besucht der Nutzer später andere Internetseiten, auf denen Werbung mit der gleichen Adserver-Software geschaltet wird, kann der Online-Shop zum früheren Nutzungsverhalten passende Werbebanner anzeigen. Zum Beispiel ein Sonderangebot zu demjenigen Artikel, für den sich der Nutzer bereits interessiert hatte.</p>
<p>Das funktioniert auch Tage und Wochen später, solange ein Nutzer nicht die Cookies löscht oder er das Internet von einem Computer mit immer der gleichen IP-Adresse – etwa am Arbeitsplatz – nutzt.</p>
<p>Allerdings bemerken die Nutzer durchaus, dass ihnen die Shops derart nachstellen. Jeden Dritten (31 Prozent) stört es der Umfrage zufolge sehr, wenn er auf verschiedenen Websites mehrmals hintereinander immer wieder die gleiche Werbung eines bestimmten Web-Shops sieht. Fast ebenso viele (29 Prozent) langweilt dies. Dabei ist die Toleranzgrenze recht niedrig: Schon bei der dritten Wiederholung einer Werbung fühlt sich jeder zweite Internet-Nutzer (51 Prozent) von den Anzeigen gestört. Auch haben 59 Prozent das Gefühl, diese Art von Online-Werbung komme immer häufiger vor.</p>
<p>Hinzu kommt, dass nicht wenige Nutzer (43 Prozent) Web-Shops mit Retargeting-Werbung für unseriös halten, 38 Prozent den Missbrauch ihrer persönlichen Daten befürchten, und 35 Prozent sich verfolgt und beobachtet fühlen. Weiter ergibt die Befragung, dass Internet-Nutzer sowohl das Preisniveau des Geschäfts als auch Annahmen zu seiner Qualität, Professionalität und Seriosität aus der Online-Werbung ableiten.</p>
<p>Wenn sich wiederholende Web-Shop-Werbung die potentiellen Kunden stört, wie sähe dann aus deren Sicht eine gut gestaltete Werbung aus, fragten die Meinungsforscher. Die häufigsten Antworten waren wenig überraschend: Informativ und interessant sollten die Anzeigen sein, harmonisch und originell gestaltet. Dass der Preis eines Produktes angegeben und dieses beschrieben wird, war den Befragten besonders wichtig. Auch ein ausreichend großes, aussagekräftiges Produktbild und Infos über wichtigste Merkmale oder Vorteile des Angebotes erwarten die meisten.</p>
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